28/8/2026

Führungen: 13.45 Uhr
Konzert: 15.00 Uhr

Wenn der Sommer das Kulturdreieck am Opernplatz erfüllt, beginnt die Stadt zu klingen

Am 28. August verbinden wir in unserer Reihe HörMal! – Denkmal und Musik in Niedersachsen das Festival »Sommer im Kulturdreieck« mit dem Stadtraum: Pianistin Marina Baranova verwandelt am Outdoor-Piano auf dem Opernplatz Alltagsgeräusche in eine poetische Klanglandschaft – eine klangliche Hommage an Hannover. Dabei trifft sie auf die Tänzerinnen des Duos LIVALUCIA. Klavier und Bewegung reagieren unmittelbar aufeinander und formen gemeinsam eine Performance, die ganz ohne Worte auskommt und dennoch eine Geschichte erzählt.

Im Vorfeld des Konzerts finden Führungen mit Rocco Curti und Janine Teßmer (NLD) über den Opernplatz statt. Treffpunkt ist um 13.45 Uhr am Outdoor-Piano auf dem Opernplatz, das Konzert beginnt um 15.00 Uhr. Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen und bitten um Anmeldung bis zum 25. August 2026 unter der Adresse NLD-Veranstaltungen@NLD.Niedersachsen.de. Die Platzzahl ist begrenzt! Bitte geben Sie auch an, ob Sie an den Führungen und/oder dem Konzert teilnehmen möchten.

Weitere Informationen zum Sommer im Kulturdreieck finden Sie hier.

Das Kulturdreieck in Hannover

Hannover ist eine Kulturstadt mit großer Tradition, die Staatsoper bildet beispielsweise den Mittelpunkt der klassizistischen Stadtplanung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts vom damaligen Hofarchitekten Georg Ludwig Friedrich Laves (1788-1864). Somit steht ein Kulturbau im Zentrum von Hannover, alle (historischen) Straßenzüge richten sich hierauf aus – ein (fast) Alleinstellungsmerkmal, das vielen gar nicht bewusst ist. Im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung im Jahr 2020 wurde, ausgehend von den damaligen Intendantinnen der Staatsoper und des Schauspielhauses (Laura Berman und Sonja Anders) sowie der Direktorin des Kunstvereins (Kathleen Rahn) die Initiative zum Kulturdreieck entwickelt. Der Raum zwischen Oper, Schauspiel in der Prinzenstraße und Künstlerhaus in der Sophienstraße ist ein Modellprojekt, mit dem Ziel „… das Areal im Zentrum Hannovers zu stärken und zu profilieren. Die Häuser zu öffnen für alle Menschen, Einwohner*innen, Passant*innen und Durchreisenden, die sich in der Innenstadt Hannovers aufhalten und einen Ort des Austausches jenseits des Kommerzes suchen“ (, so zu lesen auf der Seite der LHH).

Die aktuell laufende Weiterentwicklung der Quartiere zu lebendigen Kulturarealen ist dabei ein maßgeblicher Impuls, um die Innenstadt attraktiver zu gestalten. Geschaffen werden Experimentierräume, die gemeinsames Gestalten ermöglichen, was zugleich die demokratische Basis für mehr Vielfalt und eine Innenstadt für alle bieten soll. 2025 wurde ein Betonklavier auf dem Opernplatz installiert, das für jede musikalische Innovation bereitsteht.

Einen Artikel über das Kulturdreieck finden Sie hier. Weitere Informationen zum Opernhaus, dem Schauspielhaus mit der Cumberlandschen Galerie und dem Künstlerhaus finden Sie hier, hier und hier.

Hannover, Picknick im Kulturdreieck, Sommer 2022 (Foto: N. Georgiew).