13/9/2026

Führungen: n.n.
Konzert: n.n.

Tag des offenen Denkmals im Rittergut Bennigsen

Konzert: Das Orchester im Treppenhaus spielt »Romeo und Julia« von Sergej Prokofjew

Führungen von Daniel Wunder und Jelena Kaminski (architekt wunder gmbh)

Das Rittergut Bennigsen

Das Rittergut liegt im südlichen Bereich des alten Ortes Bennigsen, der Standort geht zurück auf eine vermutlich schon im 10. Jahrhundert hier vorhandene Burg, die 1311 als Castrum mit Wassergraben auch erstmals urkundlich erwähnt wurde, zu diesem Zeitpunkt auch bereits im Besitz der Brüder „von Bennekessen“ und damit seit über 700 Jahren Eigentum der Familie von Bennigsen. Die Anlage konstituiert sich aus dem Bereich der ehemaligen Wasserburg sowie einem nördlich daran anschließenden Wirtschaftshof mit mehreren Gebäuden und einer Toranlage. Beide Teile sind durch eine Brücke miteinander verbunden. Wesentliche Teile stammen aus dem Wiederaufbau ab 1566 nach den Beschädigungen während der Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523). Hierzu gehört zum Beispiel das Fachwerkobergeschoss des Gutshauses und vermutlich auch die steinerne Einfassung der Graft in ihrer heutigen Form.  Die Stallungen und Scheunen des Wirtschaftshofes entstammen in ihrer heutigen Form v.a. dem 18. und 19. Jahrhundert. Dazu gehört auch die als Patronatskirche 1907/08 gebaute Bennigser Kirche. Viele bekannte Gutsherren hat Bennigsen hervorgebracht, so z.B.  den als nationalliberalen Politiker Rudolf von Bennigsen (1824-1902), der die Anlage des großen Landschaftsparks initiierte und für den das sog. „Neue Haus“ auf dem Rittergut errichtet wurde.

Die Besitzer von Bennigsen sind seit vielen Jahren auch im Musikgeschäft tätig und öffnen ihr Gut dem Publikum immer wieder mit spannenden Veranstaltungen und Konzerten.

Das Rittergut Bennigsen und seine Geschichte ist hier ausführlich beschrieben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bennigsen, Rittergut Bennigsen, Herrenhaus, 1566, und Wassergraben (Foto: F. Achhammer, NLD).