30/6/2026

Führungen: n.n.
Konzert: n.n.

»Bilder einer Ausstellung« im TintenTurm der hannoverschen Pelikanwerke

Konzert: Das Duo Farbton (Klavier und Marimba) spielt Stücke von Gershwin,
Eigenkompositionen und Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung« in neuen Klangfarben

Führung von Katrin Bohley-Zittlau (NLD)

Die TintenTurm im Pelikangelände in Hannover

Die Pelikan-Fabrik wurde 1838 von dem Chemiker Carl Hornemann in Hannover gegründet. Anfang des 20. Jahrhunderts zog man auf den neuen Standort an der Podbielskistraße um. Die zwischen 1904 und 1906 errichtete und bereits 1912 bis 1914 erweiterte Fabrikanlage der Pelikanwerke ist architektonisch vom Landhausstil beeinflusst. Neben den Produktionsstätten und Verwaltungsbauten gehören im Bereich Haupteinfahrt an der Podbielskistraße auch Eingangs- und Torbauten dazu, in denen teils auch Werkswohnungen untergebracht waren. Den Charakter der Baugruppe bestimmt der Kontrast zwischen den freisymmetrisch malerisch gestellten Nebengebäuden und den nördlich anschließenden großen Fabrikbauten. Nach der Verlagerung des Firmensitzes nach Vöhrum bei Peine 1973 sind die Altbauten 1991-95 nach dem preisgekrönten Entwurf von Dieter Neikes saniert und umgebaut worden. Heute sind überwiegend Büros und Wohnungen sowie ein Hotel im Pelikanviertel untergebracht, das einstige Heiz- und Maschinenhaus wurde zum Restaurant umgebaut, und seit 2017 ist die Pelikan Holding wieder mit Archiv und Museum im “Tintenturm“ präsent, womit der historische Festsaal bezeichnet wird, der kunstvolle Jugendstil-Schnitzereien und Fliesen sowie 108 farbenprächtige Glasmosaikfenster von Adolf Hölzel aus dem Jahr 1932 beherbergt. Hier finden auch immer wieder verschiedene Kulturveranstaltungen statt.

Der TintenTurm im Pelikangelände und seine Geschichte ist hier ausführlich beschrieben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Hannover, TintenTurm im Pelikangelände, Fenster von Adolf Hölzel, 1932/33, Gebäudekomplex entstanden 1904–14 (Foto: B. Rogacki-Thiemann, NLD).